
"Wir wollen an einem Strang ziehen" lies die Stadt zu Beginn der Woche vermelden. Darauf hatten sich Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und der niedersächsische Ministerpräsidenten Christian Wulff geeinigt. Thema des Treffens der beiden Politiker war der Flughafen Münster/Osnabrück.
Ziel sei die Förderung des Ausbaus des Flughafens zu einem grenzüberschreitend wirkenden und grenzüberschreitend getragenen Euregio-Flughafen. Überschrittene Grenzen - allerdings im negativen Sinn - waren in dieser Woche auch das Thema der Münsteraner Taxifahrer. Mehr denn je hätten sie zuletzt unter offensichtlichtlich betrunkenen Fahrgästen zu leiden, die sie beleidigten, die Zahlung verweigern oder gar handgreiflich wurden. Das muss nicht sein: Die Beförderungspflicht der Fahrer endet in dem Moment, in dem sie das Taxi aufgrund des Verhaltens des Fahrgasts nicht mehr sicher führen können. So weit würde Alfred Biolek natürlich niemals gehen. Der 75jährige war in dieser Woche zu Gast in Münsters GOP-Varieté um ein paar Geschichten aus seinem bewegten (TV-)Leben zu erzählen. Dabei gab er zwar zu auch mal ein Gläschen mehr von seinem geliebten Riesling zu trinken, jedoch "nie Hartes". Gerne ein Fläschchen getrunken wird im Sommer auch an Münsters Aasee, meist in Verbindung mit einer kleinen Grillparty. Nach den Wochenenden sind die Aasee-Wiesen dann regelmäßig mit Müll- und Picknickresten übersät. Auch zahlreiche Großveranstaltungen, die die Grünflächen strapazieren, sorgen für Konflikte. Im Winterhalbjahr halten die Wege den hohen Belastungen durch Jogger und Radfahrer kaum mehr stand. Gleichzeitig treten immer neue Veranstalter und Investoren mit Anfragen zur Nutzung des attraktiven Geländes an die Stadtverwaltung heran. Wie es weitergehen soll mit dem Aasee, möchte die Stadt in Verbindung mit den Bürgern klären. Ab Mai sind mehrere öfffentliche Veranstaltungen geplant, "damit der Aasee auch in Zukunft Münsters Profil als Stadt mit hoher Umwelt- und Lebensqualität, mit breitem Freizeit- und Sportangebot und mit hohem Wohnwert prägt", so Markus Lewe.