
Der Münsteraner Winter ist in "Kalenderwoche 4" in dieser Woche in die Verlängerung gegangen. Dennoch sind nicht alle daheim geblieben. Gekommen war beispielsweise NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der zum Neujahrsempfang der CDU angereist war, was wiederum mehr als 500 Besucher vor die Tür gelockt hatte.
Seine Anliegen waren vor Allem, den vielen ehrenamtlichen Helfern im Land zu danken und eine drohende Spaltung zwischen Jung und Alt abzuwenden: Die Älteren hätten ein Recht auf ihr Auskommen, die Jüngeren dürften jedoch in Zukunft nicht von einer Schuldenlast erdrückt werden.
Auch der Stargeiger David Garrett war gekommen, um im Rahmen seiner "Classical-Romance-Tournee" die 3200 Fans in der Halle Münsterland mit seinem virtuosen Spiel zu verzaubern. Begleitet wurde er von der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von George Pehlivanian.
Wieder "daheim" sind seit Mitte der Woche die beiden Häftlinge, die aus der JVA Münster spektakulär entflohen waren. Die Polizei konnte die beiden Täter nach erfolgreichen Fahndungsmaßnahmen in Essen aufgreifen. Sie werden nach Stand der Dinge nicht wieder zurück in die JVA Münster, wo nun Experten die Sicherheit überprüfen sollen, verlegt werden, sondern im Essener Gefängnis bleiben.
Zum Ende der Woche, als wieder der Schnee vom Himmel fiel, stand dann passenderweise auch das Klima im Fokus: Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltverbänden diskutierten über die Zukunftsmöglichkeiten des Klimaschutzes in Münster. Eine spannende Zukunftsfrage für Münster, denn die Herausforderung, die das Klimaschutzkonzept für die Erreichung der hiesigen Klimaschutzziele darstellt, ist immens.